Theodor im Wettkampffieber! (Bericht vom 15.06.2006)

Am letzten Juni-Wochenende (10./11. Juni) war es endlich soweit: Theodor war für den ersten Triathlon seiner noch jungen Sportler-Laufbahn angemeldet. Bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein begaben sich unser kleiner Athlet und seine beiden Trainer und Betreuer schon am Samstagmittag auf die 1-stündige Fahrt in den Kraichgau. Dort sollte Theodor auf der M-Distanz starten. D.h. 2 km Schwimmen, 60 km Radfahren und 14 km Laufen. Markus sollte ihn über die gesamte Strecke begleiten. Eine echte Herausforderung für den einst so gemütlichen Teddy!

In aller Ruhe ging es am Nachmittag zur Abholung der Startunterlagen. Zu Theodors großer Freude gab es dort auch eine Pastaparty für alle Teilnehmer. Unter den strengen Augen seiner Betreuer durfte er dann auch eine angemessene Portion der appetitlichen Kohlenhydrate verdrücken.

Zurück im Hotel wurden dann noch die letzten Vorbereitungen für den kommenden Wettkampftag getroffen: die Kleidung wurde zurechtgelegt und in die dafür vorgesehenen Beutel für die jeweilige Wechselzone verstaut. Die Ausrüstung wurde ein letztes Mal kontrolliert und schließlich das Rennrad noch einmal gecheckt.

Dann legte sich unser pelziger Freund mit klopfendem Herzen ziemlich früh in das kuschelige Bett, denn schon um 6.30 Uhr am nächsten Morgen war die Nacht vorbei. Das Wetter versprach phantastisch zu werden - allerdings bestand darin auch die größte Gefahr: der plötzliche Wetterumschwung und die ungewohnte Hitze können einem Athleten im Verlauf eines so kräftezehrenden Wettkampfes ziemlich zusetzen

Nach dem doch recht schweigsamen Frühstück ging es Richtung Start. Der See hatte gerademal eine Wassertemperatur von 18°C. Gut, dass es diese sexy Neoprenanzüge gibt. Unsere drei waren so zeitig dran, dass sie in Ruhe die letzten Vorbereitungen treffen konnten.

Um 9.37 Uhr ertönte dann ein lauter Kanonenschlag. Eine kurze Schrecksekunde folgte und danach stürzten sich fast 1.800 Teilnehmer ins Wasser. In dem folgenden Gewühl aus Armen und Beinen war für den Zuschauer leider überhaupt kein Rennverlauf erkennbar. Erst beim Wechsel auf das Rad bekam Martina Theodor und Markus wieder zu Gesicht. Vor unserem Helden lag eine hügelige Radstrecke. In den 2 Stunden bis zum nächsten Wechsel blieb Martina wieder nur banges Warten auf die Ankunft der beiden Jungs übrig.

Aber Theodor kam über beide Teddy-Bäckchen strahlend mit Markus in der Wechselzone an. Schnell wurden die Laufschuhe übergezogen und ab ging es auf die abschließenden 14 km. Da sich diese aus zwei 7 km langen Runden zusammensetzt, war das die zuschauerfreundlichste Disziplin, die unserer Sportskanone aber noch einmal alles abverlangte. Bei 32°C im Schatten war zur Mittagszeit jede Abkühlung willkommen und einige freundliche Anwohner hatten sogar solches Mitleid mit den Teilnehmern, dass sie ihre Gartenschläuche über die Zäune hängten und den Läufern eine willkommene Dusche spendeten.

Nach 3 Std. und 50 Min. passierten Theodor und sein Begleiter jubelnd die Ziellinie. Nach etwas Ruhe konnte er dann auch schon wieder ans Essen denken und zur Belohnung gab es ein anständiges Steak, dass er zufrieden bis zum letzten Krümelchen verdrückte.

Vor der Heimfahrt wurden die Muskeln noch etwas gelockert und entspannt. Die Fahrt verlief dann ziemlich ruhig, denn Theodor schlief mit einem leisen zufriedenen Grummeln sofort ein.

Klar, wovon er dann geträumt hat!